Zärtliche Vorschläge.
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People, you can confuse.

Ja, ich gebe es zu - ich nutze diesen Blogeintrag schändlich, um mich von meinem Referat in Gemeinschaftskunde abzulenken - mit dem ich, wohlgemerkt, die letzten drei Tage mindestens jeweils 5 Stunden verbracht habe, allerdings ohne, dass allzuviel dabei herausgekommen ist. Zumindest fehlt mir nur noch etwas zur Sozialpolitik Schwedens, wobei ich für die Sozialpolitik Polens den ganzen Nachmittag benötigt habe.

Dann folgt noch der Ausdruck, das Anfertigen von Plakaten, Folien, einem Handout. Das wird eine lange Nacht, aber da ich vor ungefähr einer halben Stunde eine Koffeintablette eingeworfen habe und bis jetzt noch nichts passiert ist, habe ich beschlossen, noch ein wenig zu warten, bis die Wirkung einsetzt. Mein Kopf ist völlig leer, in meinem linken Mundwinkel hängt eine halbvergessene Zigarette, an der ich gelegentlich ziehe und mein Hintern hat eine Form in das Sofakissen gedrückt, die wahrscheinlich auf ewig bleiben wird und mich bei jedem Betrachten an meine heutige Qualen erinnern wird. Nebenbei lausche ich den philosophischen Klängen von Rainald Grebe, dessen Videos ich mir allerdings nicht anschauen kann, da er mich zu sehr an meinen Deutschlehrer erinnert. Würde er Musik machen, wäre das in etwa dasselbe. 'Er studierte Germanistik auf Lehramt in Berlin - hat die deutsche Sprache so etwas verdient?'

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, noch nie zuvor so von einem Referat aus der Fassung gebracht worden zu sein. Wahrscheinlich wird der Vortrag auch furchtbar schlecht, zu schnell und zu undeutlich, weswegen ich mir noch ein ablenkendes Outfit zurechtlegen muss (ich tendiere momentan zu einem Rosencardigan und schwarzen Sixties-Ohrringen - oder doch besser eine Brille?). Bekanntlich geht aber alles vorüber, sodass ich mich ab morgen (ca. 13:10 Uhr) auf wichtigere Dinge konzentrieren kann, die da wären:

- Passfotos für meine Bewerbung zum freiwilligen kulturellen Jahr machen lassen

- ADAC-Gebühren bezahlen

- Strafzettel bezahlen

-  Bilder für die Abizeitung aussuchen und abschicken

- mich bei Lookbook anmelden, um meine Minderwertigkeitskomplexe zu steigern (im Vergleich zu den menschlichen Meisterwerken an Geschmack und Stil)

 

Mit diesen abendlichen Überlegungen schließe ich nun und widme mich wieder der Altersrentenversicherung und zahllosen Statistiken.

 

01:48 Uhr: Da befinde ich mich in den letzten Zügen meines Referats und suche noch nach Statistiken, die ich eventuell verwerten kann und gebe unschuldigerweise bei google einen Suchbegriff ein - und was muss ich entdecken? Das hier:

 

Schockierend, aber die Wahrheit. Da ist der Bock aber sowas von fett!

25.1.10 22:07
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sani (26.1.10 17:41)
Kopf hoch, Jenny.

Ja, sehr aufmunternde Worte. Bin gerade kreativ wie ein Butterkeks, wollte dir aber trotzdem mein Mitgefühl mitteilen.

Liebe.

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